Frankreichfahrt

- Vier erlebnisreiche Tage -

Frankreichfahrt

Reisen bildet - von Klingenberg ins Elsass

Reisebericht Strasbourg (dt.: Straßburg)

Schon lange war geplant, mal eine Frankreichreise durchzuführen, jedoch gab es immer wieder Probleme. Doch es wurde in diesem Schuljahr wirklich wahr und wir durften nach Strasbourg fahren. Um die Reisekosten gering zu halten, planten unsere 10.Klässlerinnen bereits im Französischunterricht die Führungen an den Ausflugs- und Besichtigungsorten- von der Recherche über den schriftlichen Kontakt zu den Office de tourisme bis zur konkreten Planung der Führung vor Ort: Strasbourg, Colmar und die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler- Struthof. Für alle Besichtigungen wurden zudem Aufgaben für die mitreisenden Schülerinnen und Schüler erstellt, die jeweils zu lösen waren.

Vom Samstag, 06. 04 bis Dienstag, 09.04.2019 fuhren 27 Französischschüler der Klasse 8-10 der Oberschule „Hans Poelzig“ Klingenberg zusammen mit Frau Masur und weiteren 3 Begleitern nach Strasbourg.

Wir trafen uns am Samstagmorgen 6.15 Uhr an der Schule und es ging pünktlich um 6.30 Uhr los. Mit 4 Pausen und 9 Stunden später standen wir vor unserem Hotel in Straßburg. Nachdem jeder sein Zimmer (3-4 Bettzimmer) bezogen hatte, gingen wir in die Stadt, um einkaufen zu gehen für unseren traditionellen französischen Abend mit Baguette, Käse und Wurst. Dieses Abendbrot konnten wir dank der Spende des Fördervereins der Schule realisieren, wofür wir uns herzlich bedanken möchten. Im Anschluss daran führten uns zwei Schülerinnen aus der 10. Klasse durch Strasbourg und erklärten uns die ein oder andere Sehenswürdigkeit wie zum Beispiel den Place de la République.

Pünktlich um 22.00 Uhr war Bettruhe an allen Tagen.

Am Sonntagmorgen stand die Besichtigung der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof, welches im Roman „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink eine Rolle spielt,  auf dem Programm. Auf der Hinfahrt hielten 2 Schülerinnen der 10. Klasse einen kurzen Vortrag über die Gedenkstätte auf dem Vogesengipfel. Nach einer Stunde Fahrt kamen wir an der Gedenkstätte an und wurden für den Rundgang über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers in 4 Gruppen aufgeteilt, um individuell das Geschehen wirken und verarbeiten lassen zu können. Aufgrund der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers waren alle ruhig und sind in sich gegangen, um sich damit auseinanderzusetzen. Nach dieser ernsthaften und berührenden Grenzerfahrung fuhren wir wieder nach Strasbourg. Das Abendbrot nahmen wir gemeinsam in einem kleinen Lokal namens „Flunch“ ein- einer französischen Version von Schnellrestaurants, mit Selbstbedienung diverser Gemüsesorten, Kartoffelvariationen und dergleichen – dazu Hähnchen, Brot, Salat, Wasser und Eis.

Am Montag besichtigten wir Colmar. Auf der Fahrt hielt uns eine Schülerin aus der 10. Klasse einen kleinen Vortrag über die Stadt. 11.00 Uhr waren wir in Colmar angekommen und gingen sofort in die Stadt. In der Stadt bekamen wir eine ca. einstündige kleine Stadtführung einer Zehntklässlerin. Dabei kamen wir am Martinsmünster vorbei und am Petite Venice. Nach der Stadtführung hatten wir 2 Stunden Freizeit und konnten die Zeit individuell nutzen, um uns etwas zu essen zu kaufen oder einfach nur um durch die Stadt zu schlendern. 14.00 Uhr fuhren wir wieder zurück nach Straßburg. Nachdem wir wieder zurück waren in Straßburg, gingen wir in die Stadt und es folgte der zweite Teil der Stadtführung der 2 Zehntklässlerinnen. Am Abend waren wir traditionell Flammkuchen essen in einem beschaulichen französischen Lokal nahe des Flusses Ill (im „Au Quai de l’Ill“). Nach einem sehr leckeren und gemütlichen Abendessen hatten wir bis 21.30 Uhr Freizeit. Wir genossen den letzten Abend noch einmal alle zusammen. Ab 22.00 Uhr lagen wir alle in unseren Betten und es war unsere letzte Nacht in Strasbourg.

Am Dienstagmorgen war wie immer 8.30 Uhr Frühstück. Bis 9.30 Uhr mussten alle Zimmer ausgeräumt sein und das Gepäck wurde anschließend zum Bus getragen. Nachdem alles im Bus verstaut war, hatten wir noch ein letztes Mal Freizeit bis 11.30 Uhr. Wir kauften uns noch etwas zu essen in der Stadt und gingen anschließend zum Bus zurück. 11.45 Uhr fuhren wir los in Richtung Deutschland. Nach ein paar Stopps und 9 Stunden später waren wir wieder an der Schule, wo unsere Eltern schon auf uns Schüler warteten.

Es waren gelungene und schöne Tage in Strasbourg. Wir danken unserer Französischlehrerin Frau Masur für die gesamte Organisation der Sprachreise. Ein weiterer Dank geht an die weiteren 3 Begleiter Herrn Masur, Frau Pottig und Frau Hering, die sich die Zeit nahmen, um mit uns eine tolle Reise zu machen.

Pauline Klunker, Klasse 10c

Im Namen der Französischschüler Klasse 8-10, der Oberschule „Hans Poelzig“ Klingenberg

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